MV Feuerwehrkapelle begibt sich auf steinigen Weg

Maiwanderung im Naturparadies vor den Toren Nußlochs

Maifeiertag, 10:00 Uhr, Schulhof Schillerschule Nußloch. Ganz klar! Start des Weizenbierfest! Doch in diesem Jahr standen keine Bierbänke, Kühlschränke und Instrumente bereit. Trotzdem traf man Mitglieder des Vereins im Schulhof an, die sich zur Maiwanderung bereit machten.

Eine Maiwanderung der anderen Art, auf ziemlich steinigem Weg. Klein und Groß machten sich auf den Weg zum Steinbruch Nußloch. Unter der Führung von Peter Mohr erwarteten die Teilnehmer einen Einblick, den man nicht alle Tage vom wunderschönen Areal bekommt.

Los ging es am Eingang auf der alten B3, dort wartete auch bereits die erste Überraschung. Eine Natter sonnte sich auf der Zufahrtsstraße des Geländes und sorgte nicht nur bei den Kleinsten für Staunen. Auf dem Gelände erzählte Herr Mohr über die lange Geschichte des Steinbruchs und worauf sich die Teilnehmer während der Führung freuen dürfen.

Entlang des renaturierten Steinbruchgeländes auf der Nußlocher Seite ging die Führung über Tümpel mit Molchen, Wildbienenstöcken, Sprengschutzwällen, Streuobstwiesen und Blindschleichen an eine steile Felswand, bei der nicht nur die Kinder mit Hammer und Meisel auf die Suche nach versteinerten Dingen gehen konnten. Weiter ging es zum wunderschönen See des Steinbruchgeländes. Nach einer kurzen Zeit des Innehaltens zog es die Gruppe weiter zum noch aktiven Teil des Geländes.

Atemberaubend, wie mächtig die Maschinen sind, die zum Abbau des Kalksteines genutzt werden. Hier werden Männerträume wahr und der ein oder andere sehnte sich nach einer Spitztour mit einem solchen Gefährt.

Nach über 150 Minuten tollen und nicht alltäglichen Erlebnissen, freuten sich die Teilnehmer auf eine Stärkung. Man zog weiter zum Maifest des FV 1910 Nußloch bei dem die Gruppe ihren gemeinsamen Abschluss der Wanderung fand.

Doch davor bedankte sich der Vereinsvorsitzende Thomas Fellhauer mit einem Präsent bei Peter Mohr für die Führung durch den Steinbruch und für die seltene Möglichkeit über den Einblick in das nahe Naturerlebnis. Ein Dank geht auch an Matthias Mohr für die Idee und die Organisation dieser erlebnisreichen und schönen Wanderung.

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